Strejda Urbex je český průzkumník opuštěných míst, který fotí a dokumentuje chátrající budovy, továrny a „lost places“. Sdílí atmosférické snímky prachu, rzi a rozpadajících se prostor, klade důraz na dobrodružství a objevování.
Das Pionierlager war ein Kindererholungsgebiet in der ehemaligen DDR. Es diente vor allem den Kindern von Mitarbeitern großer Unternehmen, die diese Lager im Rahmen ihrer sozialen Fürsorge betrieben. Es gab Unterkunftsgebäude, Gemeinschaftsräume und Sport- oder Freizeitbereiche. Der Aufenthalt war eine Kombination aus Spielen, Ausflügen und kollektiver Erziehung, die häufig an die Pioniertraditionen der damaligen Zeit anknüpfte. Nach der politischen Wende wurde der Betrieb eingestellt und das Gebäude verfiel allmählich; heute ist es größtenteils verlassen und ähnelt einer typischen Freizeiteinrichtung seiner Zeit.
Das ehemalige Betriebsferienheim steht seit mehr als 20 Jahren leer. Der letzte Eigentümer, der die Immobilie bis Ende der 1990er Jahre nutzte, hatte Schwierigkeiten, den Gebäudekomplex rentabel zu machen oder zu verkaufen. Nachdem das Haus Schulden in Höhe von mindestens 30.000 DM pro Monat angehäuft hatte, soll sich der Eigentümer laut einschlägigen Online-Foren im Swimmingpool des Hauses erhängt haben. Dies konnte jedoch nicht verifiziert werden. Ab 1993 war das Gebäude ein Jahr lang vom Bundesgrenzschutz belegt. Im November 2020 zerstörte ein Brand den Dachstuhl vollständig. Achtzig Feuerwehrleute kämpften gegen den Brand an.
Das heute baufällige Gebäude wurde in den 1960er Jahren als eines von zwölf Reservelazaretten für den Kriegsfall gebaut. Es war damals voll ausgestattet, aber es wurde nie ein Patient dort behandelt. Diese Gebäude wurden für Krisenszenarien vorbereitet und mussten im Bedarfsfall innerhalb von Tagen für Patienten bereit sein, wurden aber von der Öffentlichkeit ferngehalten.
In der Region Karlovy Vary befindet sich ein ehemaliges, verlassenes Krankenhaus, das um 1890 erbaut und 1958 geschlossen wurde. Nach der Schließung des Krankenhauses soll hier bis 1990 ein privates Pflegeheim betrieben worden sein; seither steht das Gebäude leer. In den Quellen wird auch erwähnt, dass das Gebäude zwischen 1938 und 1945 den deutschen Lebensborn-Verein beherbergte und davor ein vom Malteserorden betriebenes Sanatorium war, das nach 1926 verkauft wurde.